Audit Familienfreundliche Gemeinde Perchtoldsdorf

Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf sendet zu Mutter- und Vatertag einen süßen Frühlingsgruß an  die in den öffentlichen wie privaten Pflegeeinrichtungen der Umgebung untergebrachten Perchtoldsdorfer/innen.

Im Perchtoldsdorfer Beatrixheim überbrachte Familienreferentin GR Andrea Kö die Grüße des Bürgermeisters und überreichten jeder/m Bewohner/in Macarons. Die Besuche wurden gemeinsam GGR Mag. Anton Plessl und Vertretern der Religionsgemeinschaften durchgeführt. Die französisch inspirierten Geschenke – ein Zusammenhang mit dem eben gewählten Staatspräsidenten besteht trotz der sprachlichen Nähe nicht – wurden diesmal von der Perchtoldsdorfer Macaronmanufaktur in der Hochstraße hergestellt. Groß war die Freude bei den Damen und Herren über gute Gespräche und das süße Geschenk, das bei allen großen Anklang fand.

Familienfest Schallaburg

Der Wintereinbruch der letzten Tage hat die Perchtoldsdorfer Weinkulturen hart getroffen. Um weitere Schäden zu verhindern, greifen die Perchtoldsdorfer Haurer zur traditionellen Methode des „Räucherns“. Dabei wird durch das Anzünden von Stroh und frisch ausgezogenem Rebholz in den Weingartenzeilen die Luft kleinräumig angewärmt, sodass keine Minusgrade entstehen können und weitere Beschädigungen der im Frühjahr besonders empfindlichen Weinstöcke hoffentlich ausbleiben.

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Foto aus der Ried Haspel, aufgenommen in den späten 1930er Jahren aus: Gregor Gatscher-Riedl, Haurer und Hiata. Eine Geschichte des Perchtoldsdorfer Weinbaus in Bildern, hg. v. Franz Nigl und Franz Distl, Schwarzach 2013.

Blutspende 2017

Wenn mitten in der Nacht der Zahn pocht, es am Sonntag im Bauch krampft oder am schönsten Nachmittag ein Insektenstich anschwillt, dann wissen Betroffene oft nicht was zu tun ist. Können die Schmerzen selbst behandelt werden, soll am nächsten Tag der Hausarzt aufgesucht werden, ist die Behandlung durch einen Facharzt erforderlich oder ist die Notfallambulanz die beste Adresse?

„In allen Situationen, wo ein gesundheitliches Problem vorliegt, steht rund um die Uhr die neue telefonische Gesundheitsberatung 1450 zur Verfügung“, so LH-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Telef Gesundheitsberatung

Egal ob Kopfschmerzen, Fieber, Insektenstich, Bauchschmerzen, Rückenbeschwerden oder Zahnweh: Bei plötzlichen gesundheitlichen Problemen bekommt man unter der Telefonnummer 1450 rasche Hilfe. Der Service ist kostenlos, die Anrufer bezahlen nur die üblichen Telefonkosten gemäß ihrem Tarif.

 

„Durch eine genaue Befragung können passende Verfahrensempfehlungen gegeben werden“, erklärt der Geschäftsführer von Notruf NÖ Ing. Christof Constantin Chwojka. Eine speziell geschulte diplomierte Krankenpflegeperson erfragt am Telefon die Symptome und kann dadurch die Dringlichkeit der Beschwerden definieren und Verhaltensempfehlungen geben. Das kann beispielsweise die Anleitung zur Selbstbehandlung sein, die Entsendung eines Arztes nach Hause, die Empfehlung zum Hausarzt zu gehen oder die Notfallaufnahme in einem Klinikum aufzusuchen. Bei akuten Problemen wird sofort der Rettungsdienst (mit/ohne Notarzt) entsendet.

„90% der Menschen befolgen die Handlungsanweisungen, vor allem deswegen, weil sie eine Dringlichkeitseinschätzung bekommen wie akut ihr medizinisches Problem ist“, weiß Dr. Bachinger aus bereits bestehenden Systemen in Großbritannien, Skandinavien, der Schweiz und Australien.

Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 kombiniert die bestehenden Dienste und erweitert die Angebotspalette des Notruf NÖ, indem auch die niedergelassenen Ärzte oder andere medizinische Einrichtungen noch stärker eingebunden werden. Der Anruf bei der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 ersetzt jedoch nicht das persönliche Gespräch mit dem Arzt bzw. die Untersuchung! Die Anrufer werden nur an die richtige Stelle im Gesundheitssystem geleitet und ersparen sich unnötige Wartezeiten, Fahrten zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Alle Informationen: www.144.at/1450

IMGP4412_Spendenübergabe Gde PerchtMonatlich nehmen ca. 50 Perchtoldsdorfer/innen die Einkaufsmöglichkeit im Sozialmarkt Mödling „SOMA“ in der Bahnstraße in Anspruch. Mit der Einrichtung des Marktes, dessen Betrieb von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf unterstützt wird, werden seit 2009 nicht nur wertvolle Nahrungsmittel vor der Vernichtung bewahrt  sondern zugleich auch Menschen mit geringem Einkommen unterstützt Zusätzlich schafft der SOMA als gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt Arbeitsplätze für Menschen, die länger als 1 Jahr ohne Beschäftigung sind.

Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fallen derzeit Kosten von € 4,40 (Hin-/Rückweg) an. „Damit ist oftmals der Preisvorteil im SOMA-Markt verpufft, sodass  wir hier gegensteuern müssen“, erläutert GGR Andrea  Kö (geschäftsführende Gemeinderätin für Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten), die für Menschen mit geringem Einkommen eine niederschwellige Erreichbarkeit des Marktes gewährleistet wissen will.

 

Sozialreferentin Kö besuchte den SOMA Mödling und überreichte Marktleiterin Nazife Menekse und Regionalmanagerin Manuela Pusker eine Spende in der Höhe von Euro 400,– Dieser Betrag wird ausschließlich für den Kauf von Fahrscheinen für Perchtoldsdorfer SOMA Kund/innen verwendet, die diese beim SOMA-Einkauf an der Kassa erhalten.

 

Wochenendedienst

NÖGKK und Ärztekammer für NÖ: Neuregelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in den Nächten an Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen

Mit Start 1. April haben Ärztekammer für NÖ (ÄKNÖ) und NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) eine neue Vereinbarung beim Bereitschaftsdienst in den Nächten am Wochenende bzw. an Feiertagen getroffen. Kernpunkt ist, dass für akute Beschwerden an Samstagen, Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 7 bis 19 Uhr in rund 140 Gesundheitssprengeln in Niederösterreich eine Kassenärztin oder ein Kassenarzt in ihrer bzw. seiner Ordination zur Verfügung steht. In der Nacht von 19 bis 7 Uhr früh übernehmen Ärztinnen und Ärzte von Notruf NÖ die Dienstbereitschaft – so wie das bereits seit Jahren unter der Woche funktioniert.

Das hat, so NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter, sowohl für Patientinnen und Patienten wie auch für die Ärzteschaft Vorteile: „Sichergestellt bleibt, dass für den Notfall die richtige Versorgung verlässlich und rasch zur Verfügung steht. Aber die Ärzte haben nicht – wie bisher – von Freitagabend bis Montag in der Früh Bereitschaft, sondern können sich in der Nacht regenerieren. Und die Patienten haben die Sicherheit, dass sie sowohl am Wochenende wie auch zum Wochenstart einem ausgeruhten Hausarzt gegenübersitzen. Unkompliziert bleibt die Erreichbarkeit für Patienten und ihre Angehörigen“, so Hutter: „Mit der Notruf-Nummer 141 ist man am Wochenende beim Bereitschaftsdienst immer richtig.“

Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner leisten neben ihren Behandlungen in den Ordinationen knapp eine halbe Million Visiten. Dies ist gerade in Grippezeiten oder im Winter bei Schnee und Eis eine herausfordernde Aufgabe. Für den Vizepräsidenten und Kurienobmann der NÖ Ärztekammer, MR Dr. Dietmar Baumgartner, war klar, dass man für diese Aufgabe ausgeschlafen sein muss: „Nach einem Wochenenddienst, bei dem man sowohl tagsüber aber auch während der Nacht zum Beispiel von Sonntag auf Montag zu mehreren Einsätzen gerufen wird, ist es sehr schwierig, die neue Arbeitswoche ausgeruht zu beginnen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, den Nachtbereitschaftsdienst am Wochenende abzugeben.“ Ärzte in kleineren Gesundheitssprengeln, in denen beispielsweise nur drei Ärzte tätig sind, mussten jedes dritte Wochenende neben ihrer normalen Ordinationstätigkeit von Freitagabend bis Montagfrüh Bereitschaftsdienst leisten. „In diesen Fällen stellt die Neuorganisation eine enorme Erleichterung für die Ärzteschaft dar“, so Baumgartner weiter. Die Neuregelung betrifft nur die Nächte an Wochenenden und Feiertagen, die Dienste während des Tages werden weiterhin unverändert wie bisher von den Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern übernommen.

„Der Ärztedienst 141 ist ein wichtiges Segment innerhalb der medizinischen Versorgungsstruktur in Niederösterreich. Die neue Regelung für den Nachtdienst auch am Wochenende wird dazu beitragen, das gute Angebot weiterhin zu ermöglichen. Zuletzt konnten im Jahr 2016 von Montag- bis Freitagnacht 16.878 Anrufe vermerkt werden. In 6.983 Fällen konnte durch telefonische Beratungen geholfen werden, 7.660-mal folgte eine ärztliche Visite, nachdem die Rufnummer 141 gewählt wurde“, so NÖ Gesundheitslandesrat Ing. Maurice Androsch.

„Die Fortführung des NÖ Ärztedienstes auch in den Nachtstunden an den Wochenenden, ist eine logische Konsequenz des erfolgreichen Betriebs unter der Woche“, so Ing. Christof Constantin Chwojka, CEO von Notruf NÖ. „Die bewährte Versorgung von niederschwelligen medizinischen Problemen durch unsere Telefon- und Visitenärzte, gepaart mit einer modernen Infrastruktur der Diensteinteilung und -administration für den Arzt, schafft einen immens hohen Versorgungsgrad für die Bevölkerung auch in diesem Bereich“, erklärt Chwojka.

Organisiert wird der Tag-Bereitschaftsdienst wie bisher durch die ÄKNÖ, für die Organisation aller Nacht-Bereitschaftsdienste von Montag bis Sonntag zeichnet Notruf NÖ verantwortlich.

Ansprechpartner: NÖ Gebietskrankenkasse Öffentlichkeitsarbeit Dr. Elisabeth Heinz E-Mail: oea@noegkk.at Tel.: 05 08 99-5121 und Ärztekammer für Niederösterreich Presse, PR & Kommunikation, Mag. Birgit Jung E-Mail: presse@arztnoe.at Tel.: 01-53 7 51-623 bzw. 0676-848 457 323

 

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